Obdachlosenwohnraumhilfe (noch nicht Verein)

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Gesamt Zähler seit
04.10.2012
Grundsätzliches
Alles hier geschriebene gilt grundsätzlich für alle in einer Region lebenden Menschen, und nur der Einfachkeit halber hier nur in männlicher Form geschrieben, außer es geht auf einer Seite spezifisch um eine bestimmte Personen- gruppe.
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....gemeinsam ist alles genau so stark, wie die "Anzahl" der Gemeinschafts-
beiteiligten !






Sollten hier irgenwelche Kitikwürdige Dinge auffallen, bitten wir um eine Mail an kontakt@eglam.de. Nur, wer Kritik annimmst, auch wenn nicht alles, wie ein Befehl, umgesetzt wird, kann "sich" verbessern. Termine zum Treffen, zum Austauschen darüber, wie man Obdachlosigkeit am besten bekämpfen kann. Wir wehren uns für sie.

Email vom 19.10.2015 ruth.grosse-wilde@
Name: Ruth - Text: Ahoi, ich habe eure anzeige gelesen, und wer immer dahinter steckt: ich seid super und macht eine tolle Arbeit! weiter so!

Da ein ordentliches Leben und ein beitragen zur Gesellschaft, ohne gar ein Dach über dem Kopf (Wohnraum) zu haben, schwer bis gar nicht möglich ist, - wir uns aber weder ausbeuten lassen, noch den Kopf in den Sand stecken und ebenso zur Gesellschaft beitragen wollen, versuchen wir diesen Menschen ein Dach über dem Kopf zu organisieren, oder gleich selbst zu bieten, so schwierig das auch meist ist. Um jedoch selbst nicht ausgebeutet zu werden, und selbst dennoch einen großen Beitrag zu leisten, das eigentlich Aufgabe der Komunen wäre, gehen wir nun diesen Weg und versuchen damit anderen (Obdachlosen) auch diese Möglichkeit zu verwirklichen.

Diese Seite heißt nur "Obdachlosenwohnraumhilfe Bremen", da wir unseren aktuellen Sitz halt in Bremen haben.

In Bremen allein leben in etwa 800 Personen auf der Straße und etwa 2-3 Tausend Menschen ohne eigene Wohnung bei Freunden und Bekannten fremd untergekommen. Diesen Zustand zu ändern ist "eigentlich" Aufgabe der Stadt, was sie jedoch nur sehr unzureichend umsetzt. Denn die Zahl der Obdachlosen ist nach wie vor, immer noch steigend.

Freiwilligenbörse (1765) Wir suchen auch helfende ! Können auch nicht alles allein ! Ab und an müssen Möbel transportiert, geschleppt werden - und ab und an auch mal Wohnobjekte wieder gesäubert, oder in Ordnung gebracht werden. Möbel auf und abbauen - wer kann sowas ? Webseite richtig machen, und und und.

Jeder Mensch braucht existenziell, neben Nahrung und medizinische Versorgung auch eine Wohnungelegenheit.

Um letzteres kümmern wir uns aktiv, soweit wir können.

Da es schon Kooperationspartner gibt, wo Leute ihr Essen her kriegen, so wie wir selbst auch, und wir keine mediziner sind,

    können wir uns bestenfalls (was wir aber auch tun) um Wohnraum kümmern. Auch schon nahezu unmöglich, aber das tun wir eben, so unmölich es auch sein mag.

Aber hier kümmern wir uns zusätzlich auch noch um

    den Zustand des Wohnobjektes

      indem wir mit dem Mieter im Mietvertrag eine Klausel einbauen, die es uns erlaubt, in regelmäßigen Abständen, oder nach Wunsch des Vermieters, nach dem Zustand des Objektes zu schauen, und notfalls wieder her zu richten, und

    die Sicherung der Miete

      durch Vollmacht dem Amt gegenüber, und Vollmacht bei nem Anwalt, falls das Amt echte Probleme macht.

Hier können wir dafür mit Sorge tragen, das alles gut geht. Alle Formalitäten einhalten und ein Recht einbehalten, das wir uns auch für den Zustand des Objektes kümmern können. Selbst ein kürzerfristiges Sonderkündigungs-, oder Außerordentliches Kündigungsrecht ist möglich um den Vermietern mehr Sicherheit zu gewähren, sollten wir die nötige Hilfe auch einmal nicht schaffen. - Hierfür suchen wir weitere helfende.

Wir stellen den Antrag auf Kostenübernahme beim Amt und warten kurz auf Übernahmebestätigung. Sollten wir sie nicht unmittelbar erhalten, sollte dieser binnen einer Woche nicht bestätigt, oder gar abgelehnt werden, gehen wir mit diesem Antrag, bzw. der Ablehnung sofort zum Anwalt vom Mieterschutzbund vor Gericht, um die Zahlung der Miete per Eilantrag sofort ein zu klagen. Dieser Anwalt ist beim Gericht gut bekannt und hat schon eine Mietezahlung nach wenigen Tagen erreicht.

Auch begleiten wir sie dann zum Amt um sicher zu stellen, das die Mieten dann auch gezahlt werden und gehen dann notfalls auch per Eilantrag damit vor Gericht, sollte sich das Amt dabei quer stellen.

Es könnte sich zwar ein Vermieter (Eigentümer) sagen, das man keine Menschen auch noch darin unterstützten will, nicht zu Arbeiten, bzw. somit nicht zur Gesellschaft beizutragen

    - aber, 'das' verhält sich eigentlich gerade genau umgekehrt herum.

    1. kann man diesen Menschen umso mehr verhelfen, wieder, oder endlich überhaupt in diese Lage zu geraten, dafür endlich, oder wieder Kraft zu finden, weil sie dann eine gesicherter Unterkunft mit guter Privatsphäre haben und somit auch endlich, über sich selbst nach zu denken, was sie aus ihrem Leben machen wollen, oder wieder in der Lage sind, einer Arbeit nach zu gehen, und
    2. auch an diesen Menschen und daran, sozial zu sein, selbst etwas zu verdienen.




Denn, jeder Mensch, der eine gesicherte Unterkunft, Nahrung und medizinische Versorgung, hat - ist auch in der Lage, über das eigene Leben, und was man daraus machen will, ernsthaft nach zu denken. Und sei es, das dies auch schon mal einige Jahre dauern sollte, je nachdem, wie tief man (psychisch) abgerutscht sein mag.

- um für jeden Menschen zunächst eine Perspektive zu schaffen, damit jeder selbst erst einmal die Chance hat, über sein eigenes Leben nach zu denken und sich dann zu überleben, was trage ich zur Gesellschaft bei, um selbst auch wieder was zu erhalten, das man mehr braucht, als zum nackten überleben.

Jeder Mensch sollte die reelle Chance zum gestalten seines Lebens nach eigener Fasson haben, solange niemand anders damit geschadet wird. Dafür wollen wir mit Sorge tragen helfen indem wir zunächst jeden Menschen helfen, eine Wohnung angemietet zu erhalten, der es aus den verschiedensten Gründen sonst allein nicht schafft.

Vor allem Menschen, die aktuell auf der Straße schlafen müssen

    sie für die "Nicht Leistungserbringung" nicht zu unterstützen, sondern sie zu bestrafen - ist der falsche Gedankengang.

    Es kann und muß so herum interprätiert werden, und wäre dann auch korrekt.....

    ....sie müssten darin unterstützt werden, soviel Sicherheit zu genießen, um ihr Leben wieder in Griff zu kriegen und eine Chance erlangen, etwas zur Gesellschaft beitragen zu können. Obdachlos besteht praktisch (fast) gar keine Chance.

Aktuell alle noch vom Amt finanziert, also Arbeitssuchend gemeldet und erhalten somit Leistungen vom Amt - also auch die Miete (sogenannte Kosten der Unterkunft), die gemeinsam für alle,

    einzelnt, bis - bis zu 4 Personen Wohngemeinschafts Haushalte,
Wohnungen für uns alle suchen.

Diese Kosten dürfen maximal 455€ "Grundmiete"* pro Person

    plus 10% zu den 455€ (gut 500€) plus Heizkosten
      (1,50€/m² bei Gas und bis zu 1,80€/m² bei öl),
    betragen. Dies wäre bei 50m² = 75€, also 575€, und bei Ölheizung gar 1,80€/m², also gar 590€ inklusive (Warm).
Und in einigen Stadtteilen, Findorff, Oberneuland und Walle 10, Neustadt + Überseestadt 15, und Schwachhausen, Horn-Lehe und Borgfeld 25% auf den 455€ plus Heizung.

Somit kann man also sagen, das die Miete für ein größers Wohnobjekt gar je nachdem, bis zu 575, bzw. sogar bis zu 590€ pro Person sein. Dies darf lediglich nicht der Ortsüblichen Mietdurchschnitt zu stark übersteigen, um nicht in die Ordnungswiedrigkeit, geschweige denn in den Mietwucher zu geraten.

Man kann also sagen, das die Miete bei größeren Objekten und entsprechenden Raumzahlen

* Grundmiete bedeutet für′s Amt Kaltmiete inklusive Nebenkosten - aber ohne Heizkosten. Also im Grunde Warmmiete ohne Heizkosten, was etwas blöd klingen würde - da warm eigentlich Heizung beinhalten würde. Aber dies erklärt die Rechenweise des Amtes klar.

So darf eine WG mit

    zwei Personen gar bis zu 1.150, bzw. 1.180€

    bei drei Personen 1.725€, bzw. gar bis zu 1.770€,

    bei vier Personen 2.300€, bzw. gar 2.360€, oder bei fünf Personen gar 2.875€, bzw. gar 2.950€

kosten. Ab 4 Personen wird es jedoch immer schwierig, außer die Personen kennen sich schon sehr gut und lange.

Wir sammeln auch Spenden, die dann zur "Anmietungs"vorfinanzierung von Wohnraum verwendet werden,
die dann vom Amt wieder als normale Kosten der Unterkunftsleistungen (Miete) nach §22SGBX (KDU) gezahlt, zurück geleistet werden.
Wenn diese dann gezahlt, und die geleisteten Spenden dann wieder zurück geführt sind, können diese Spenden sodann wieder für´s nächste Wohnobjekt (Wohnung für Obdachlose) verwendet werden.
Wo laut Jobcenter die ZFW (Zentrale Fachstelle Wohnen) für zuständig ist, was jedoch nur soweit korrket ist, als das die ZFW zur Unterbringung (Vermittlung) von Notunterkünften, nicht aber zur Vermittlung von Wohnraum, zuständig ist. Dies jedoch, ist gerade ebenso erforderlich.

Leider muß man das hier wohl tatsächlich extra noch einmal erwähnen - nicht nur Flüchtlinge, nicht nur obdachlose, nicht nur arme, oder reiche - alle ! Wir schließen niemand aus, solange der Respekt und die Akzeptanz gegenüber dem anderen gewährleistet ist.

Wir wissen natürlich auch, das dieses "Ziel" so hoch gestochen ist,

    das wir das niemals erreichen mögen.
Wo noch dazu die Frage wäre - was ist - "ein gutes Leben" überhaupt.

Dennoch ist es sicherlich gut, wenn soviel als möglich daran getan wird, diesem so nahe wie nur möglich zu kommen.

Nach unserem dafür halten reichen dafür auch nicht einmal ein sicheres Dach über dem Kopf, ausreichend gesunde Nahrung und medizinische Versorgung. Das reicht gerade so zum "über"leben.

Doch das ist mindestens erforderlich.

Doch nun stellen wir uns einmal vor, selbst "das"- ist noch nicht einmal gegeben - was dann ? Dann bricht die ganze Welt unter den Füßen zusammen. Und wir wundern uns, das immer mehr Menschen auf der Straße liegen, immer mehr Ausländerfeindlich werden, und immer mehr ungebildet bleiben.

Wir lehnen den Ausschluß irgendeines Menschen in jeglicher Form ab, solange die Person selbst dritte und unbekannte auch nicht ablehnt. Auch sind wir alle Ausländer - wer also Ausländer nicht will, lehnt gar sich selbst ab. Kein Unterschied zwischen den Geschlechter in der Rechtsstellung und Chancengleichheit.

Und genau das

    - wollen wir - mit aller Kraft, jedenfalls versuchen,
zu verhindern. Wo unser, ach so lieber (sozial)Staat, leider versagt, oder das System, in dem wir leben - so, wie es ist, einfach doch nicht ganz das bringt, was erwartet werden dürfte (oder auch gar nicht bringen soll....? Abgesehen von gewöhnlichen Sozialleistungen).

Dies ist, was wir aktuell vor allem aktiv tun. Wir versuchen Wohnraum für Menschen zu organisieren, die selbst aus eigener Kraft keine finden und somit Obdachlos (Flüchtling, oder auch nicht) sind. Wir begleiten sie zu Behörden, damit sie nicht über den Tisch gezogen werden, und soweit sie wünschen, in ihre Leben an sich, um ihre Leben wieder, oder endlich in den Griff zu kriegen. Hier sprechen wir auch aus eigenen Erfahrungen.

Wir hören mit der Organisation von Wohnraum erst auf, wenn es niemand mehr gibt, der auf der Straße schlafen muß.